Stuttgarter Stäffelestour – Rohracker – Frauenkopf und Stuttgarts steilste Staffel von Welschkornhausen hinauf ins „Kalifornien Deutschlands“am 10.04.2016

Unsere diesjährige Stäffelestour führt nicht durch Häuserschluchten und Straßenlärm, sondern verbindet das industriell geprägte Stuttgart Hedelfingen mit dem sehr dörflichen und naturbelassenem Stuttgart Rohracker sowie dem Villenviertel hinauf auf den Frauenkopf.
Das sehr idyllische Bussbachtal vorbei an saftigen Wiesen führt uns nach Rohracker mit seiner kleinen Kirche und der Kelter in der Ortsmitte. Die Wanderer scheinen versetzt in eine andere Zeit – mit dem Wissen hier nur ca. zwei Kilometer Luftlinie vom großen Daimler Werk in Untertürkheim zu sein.
Wir wandern viel durch Weinberge und naturbelassenen Wegen mit immer wieder imposanten Ausblicken bis zur Burg Teck und dem Schurwald. Einerseits das dörfliche sehr arme Rohracker – anderseits die Verbindung über den Eselsweg hinauf nach Kalifornien Deuschlands mit den Villen und Prachtbauten der gut betuchten Besitzern.
Auch Stuttgarts steilste Staffel wartet an diesem Sonntag erklommen zu werden. Viele Gärten – Stückle (Gartengrundstücke) Wald – Wiesen und Weinberge lassen die Wanderer immer wieder die Frage stellen – sind wir wirklich in Stuttgart? Gehen Sie mit und tauchen Sie ein in die Geschichte der Stäffelen – was ist Welschkornhausen und wo ist in Deutschland Kalifornien?
Wir begegnen spannenden Geschichten um eine „Nudelfabrik“ in Rohracker sowie den „Strewberry Fields“ – voraus sich der erste „Breschtlingskönig“ avancierte.
Freuen Sie sich auf einen Tag mit vielen Episoden – kleinen Geschichten und einen Abschluss im Paulaner in Stuttgart – Mitte.
Bitte melden Sie sich an per E- Mail bis zum 08.04.2016 – JochenKluftinger@aol.com oder Telefon 0175-1837621 – Platzreservierung im Paulaner erforderlich

Treffpunkt: 9.45 – Bahnhof Vaihingen – Enz – bitte möglichst Fahrgemeinschaften bilden
Fahrtkarte: VVS – Ticket – 5 Personen – 19 Euro
Verpflegung: Getränke und Rucksackvesper
Einkehr: Paulaner Stuttgart – ca. 17 Uhr
Rückkehr: Vaihingen Enz – ca. 19 – 20 Uhr
Kleidung / Schuhe: leichte Wanderschuhe oder Trekkingschuhe – angepasste Kleidung
Strecke: ca. 10 Kilometer – ständiges Auf und Ab
Ich freue mich auf eine zahlreiche Teilnahme – sehr gerne heiße ich auch Interessenten willkommen, die bisher bei Veranstaltungen der Naturfreunde noch nicht teilnahmen.

Wanderführer Jochen Kluftinger

Wandermarathon am Sonntag, 13. März 2016 von Bietigheim nach Ötisheim

An diesem Sonntag laden wir alle sportlichen Wanderer zu einer außergewöhnlichen
Tour ein. Zuerst geht’s mit der S-Bahn nach Bietigheim-Ellental. Von dort starten wir
dann Richtung Heimat. Entlang des Enztalradweges geht es über Bissingen,
Untermberg, Unter- und Oberriexingen nach Vaihingen-Enz. Nach einem
Zwischenstopp am Schloss Kaltenstein laufen wir nach Roßwag. Hier überqueren wir
die Enz und starten durch nach Mühlhausen. Von dort aus wandern wir vorbei an den
Waldäckern, übers Heidenwäldle nach Aize. Abschluss ist dann im Naturfreundehaus
mit einem wohlverdienten Rostbraten aus Kleinbeks Küche. Alle, die sich dieser
sportlichen Herausforderung stellen wollen, sind herzlich eingeladen. Mitwandern kann
jeder, der sich eine durchschnittliche Laufgeschwindigkeit von 6 km/h zutraut. Hier
nochmal die genauen Daten:
Datum: 13.03.2016
Start: 7.55 Uhr S-Bahn ab Mühlacker / 8.15 Uhr Ankunft in Bietigheim-Ellental
Streckenlänge: ca. 42 Kilometer
Gehzeit: ca. 7 Stunden (ohne Pausen)
Höhenmeter: ca. 450
Ankunft im Häusle: gegen 17.00 Uhr
Wanderer, die nur einen Halbmarathon laufen wollen, können in Vaihingen/Enz oder
Roßwag einsteigen.
Auf eine rege Teilnahme freuen sich Markus Gewald und Reiner Heugel
Anmeldungen bitte unter Telefon 07041/863213 oder info@naturfreunde-oetisheim.de
Naturschutzgebiet Lachenwiesen bei Untermberg

Genießerbergtour zur Pforzheimer Hütte im Sellrain/Tirol

Am frühen Samstagmorgen starteten wir mit 18 Personen und zwei Hunden zu unserer Hochgebirgstour auf die Hütte des Deutschen Alpenvereins Sektion Pforzheim.

Mit perfekter Wetterprognose fuhren wir in Ötisheim los und kamen nach zügiger Fahrt früh in St. Sigmund an.Von dort hieß es Rucksäcke schultern und die 800 Höhenmeter auf guter Wegstrecke zu bewältigen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir auf der Hütte an und wurden herzlich von dem Hüttenteam begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung machte sich ein Teil der (sportlichen) Teilnehmer auf, den Hausberg Samerschlag, 2829m zu erklimmen.

auf dem Samerschlag

Sommersüdseefeeling hatte der andere Teil der Gruppe, der sich in den  Hängematten und Bänken vor der Hütte sonnte, unglaublich, in den Hochalpen bei 2300 m Anfang Oktober!

Abends genossen wir bei Ingrid ihre hervorragende Kochkunst und versuchten ein paar Lieder zu trällern. Leider fehlte uns die Liedbegleitung von Reiner.

Am nächsten Tag war für den Großteil der Gruppe die Haidenspitze (2973 m)  geplant, zwei Wanderjungs wollten mehrere Gipfel erklimmen, eine Wanderin blieb bei der Hütte. Die Tour war eine Genusswanderung, kein Wölkchen am Himmel, eine Landschaft wie im Bilderbuch, blauer Himmel und Wärme, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Glücklich, es geschafft zu haben, machten wir auf dem Gipfel die verdiente Rastpause, ehe wir wieder an den Abstieg gingen.

Das Gipfelkreuz der Haidenspitze

Auf der Hütte angekommen, ließen wir den Nachmittag auf den schönen neuen Bänken, gefertigt von der Lebenshilfe Enzkreis, ausklingen.

Alle freuten wir uns schon auf das leckere Essen der Hüttenwirtin und wurden nicht enttäuscht, ein 3 Gänge-Menü auf einer Berghütte, auch das unfassbar gut. Am Abreisetag wollten wir noch ein kleine Runde wandern und liefen im Hochplateau zu den Seen und Richtung Gletscher, nach einer kurzen Stärkung bei der Hütte und einem herzlichen Abschied von der Hüttenwirtin machten wir uns an den Abstieg nach St. Sigmund. Durch das außergewöhnlich schöne und warme Wochenende waren wir auf den Autobahnen leider nicht allein und hatten jede Menge Staus auf der Heimfahrt, sodass wir recht spät erst wieder zu Hause waren. Es war ein rundum gelungenes Wanderwochenende und eine tolle Gruppe.

Abschied von der Hütte

Skiausfahrt Kleinwalsertal – Hirschegg vom 14.01.-16.01.2011

Am Freitag auf d`Nacht montierten wir die Schi
auf unser Auto und dann begaben wir uns,
ins Kleinwalsertal nach Hirschegg –
weil durt auf die Berg ob`m ham`s immer an
leiwaund`n Schnee.

Am Freitag nach Ankunft und einem schmackhaften Gulasch
(endlich ist bewiesen, das es für die Zubereitung eines solchen
Gerichtes keine Küchenmaschine T der Firma V braucht,
sondern nur Zeit + viel Liebe 🙂 und einer vorgezogenen
Après-Ski-Party wurde es leider sehr spät.

Deshalb sind wir am Samstag in der Fruah au net ols Erste aufi gfoarn,
sondern erst gegen 10 Uhr, dafür aber mit vielen anderen.
Den Jägertee haben wir ausgelassen – den wann der Schnee staubt
und wann die Sunn´ scheint, hob´en wir auch so ollas Glück in uns vereint.

Die Sonne hat es tatsächlich gut mit uns gemeint. Bei relativ milden
Temperaturen kamen wir nicht nur durchs Skifahren ins schwitzen.
Am Abend, nach Maultaschenvariationen alle Janne, feierten wir unsere
zweite Après-Ski-Party – sorgten diesmal aber selber für die Musik.

Für das auffoarn auf den Berg am Sonntag gilt das gleiche wie am Samstag.
Diesmal war es spät (oder früh, je nach Betrachtung) und erschwerend
kam der Hausputz dazu. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden / wahlweise
Schlafmangels zogen es am Sonntag manche Teilnehmer vor, im Tal zu
bleiben und bei einem Spaziergang und Einkehr neue Kräfte zu tanken.

Die Skifahrer wurden mit einer traumhaften Fernsicht belohnt.
ABER DANN: Am Sonntag auf d`Nacht, monierten wir die Schi, auf unser

Auto und schauten no amoi aufe…..
….soweit überliefert, sind dann aber doch alle heimgefahren!
Wir bedanken uns nochmals bei den Organisatoren Miro + Hans-Uwe –
wenn das weiter so gut mit euch klappt, dürft ihr auch die nächste

Ausfahrt organisieren!