Genießerbergtour zur Pforzheimer Hütte im Sellrain/Tirol

Am frühen Samstagmorgen starteten wir mit 18 Personen und zwei Hunden zu unserer Hochgebirgstour auf die Hütte des Deutschen Alpenvereins Sektion Pforzheim.

Mit perfekter Wetterprognose fuhren wir in Ötisheim los und kamen nach zügiger Fahrt früh in St. Sigmund an.Von dort hieß es Rucksäcke schultern und die 800 Höhenmeter auf guter Wegstrecke zu bewältigen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir auf der Hütte an und wurden herzlich von dem Hüttenteam begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung machte sich ein Teil der (sportlichen) Teilnehmer auf, den Hausberg Samerschlag, 2829m zu erklimmen.

auf dem Samerschlag

Sommersüdseefeeling hatte der andere Teil der Gruppe, der sich in den  Hängematten und Bänken vor der Hütte sonnte, unglaublich, in den Hochalpen bei 2300 m Anfang Oktober!

Abends genossen wir bei Ingrid ihre hervorragende Kochkunst und versuchten ein paar Lieder zu trällern. Leider fehlte uns die Liedbegleitung von Reiner.

Am nächsten Tag war für den Großteil der Gruppe die Haidenspitze (2973 m)  geplant, zwei Wanderjungs wollten mehrere Gipfel erklimmen, eine Wanderin blieb bei der Hütte. Die Tour war eine Genusswanderung, kein Wölkchen am Himmel, eine Landschaft wie im Bilderbuch, blauer Himmel und Wärme, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Glücklich, es geschafft zu haben, machten wir auf dem Gipfel die verdiente Rastpause, ehe wir wieder an den Abstieg gingen.

Das Gipfelkreuz der Haidenspitze

Auf der Hütte angekommen, ließen wir den Nachmittag auf den schönen neuen Bänken, gefertigt von der Lebenshilfe Enzkreis, ausklingen.

Alle freuten wir uns schon auf das leckere Essen der Hüttenwirtin und wurden nicht enttäuscht, ein 3 Gänge-Menü auf einer Berghütte, auch das unfassbar gut. Am Abreisetag wollten wir noch ein kleine Runde wandern und liefen im Hochplateau zu den Seen und Richtung Gletscher, nach einer kurzen Stärkung bei der Hütte und einem herzlichen Abschied von der Hüttenwirtin machten wir uns an den Abstieg nach St. Sigmund. Durch das außergewöhnlich schöne und warme Wochenende waren wir auf den Autobahnen leider nicht allein und hatten jede Menge Staus auf der Heimfahrt, sodass wir recht spät erst wieder zu Hause waren. Es war ein rundum gelungenes Wanderwochenende und eine tolle Gruppe.

Abschied von der Hütte

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